Auch vor dem kommenden Wintersemester sollt ihr wieder die Gelegenheit bekommen, eure neu erworbenen Fähigkeiten in objektorientierter Programmierung zu vertiefen und euch zusammen mit unserem Dozenten auf das Grundpraktikum Programmierung vorzubereiten.
Das Java Bootcamp SoSe 2026 wird zu folgenden Terminen angeboten:
Termin 1:
Samstag 29.08.2026 von 09:00-18:00
Sonntag 30.08.2026 von 09:00-16:00
Termin 2:
Samstag 11.09.2026 von 09:00-18:00
Sonntag 12.09.2026 von 09:00-16:00
Termin 3:
Samstag 03.10.2026 von 09:00-18:00
Sonntag 04.10.2026 von 09:00-16:00
… jeweils mit einem zweistündigen Zusatztermin in der Folgewoche, der am Wochenende gemeinsam beschlossen wird.
Wir wollen anhand eurer Präferenzen und Vorerfahrungen versuchen, alle drei Termine gleichmäßig auszulasten. Hierzu bitten wir euch um unverbindliche Voranmeldung mit diesem Formular: https://meti-fernuni.butlerapp2.de/demo#/bookcart?ftimespans=1025
Spätestens in der zweiten Augustwoche werdet ihr erfahren, welchem Termin ihr zugeordnet wurdet und bekommt weitere Informationen zur verbindlichen Buchung. Erst dann werden die Seminarkosten in Höhe von 100 € pro Person fällig.
Kursbeschreibung und Zielsetzung
Eine der zeitaufwändigsten „Hürden“ im Informatikstudium ist für viele Studierende das Grundpraktikum Programmierung (63018). Im Rahmen dieses Praktikums müssen die Teilnehmer:innen selbstständig eine größere Programmieraufgabe unter Verwendung der Programmiersprache Java lösen, weswegen als Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme auch „fundierte Java-Kenntnisse“ genannt werden.
Die benötigten Java-Kenntnisse können z.B. im Modul 63611 „Einführung in die objektorientierte Programmierung“ erworben werden. Eine erfolgreiche Bearbeitung dieses Moduls kann einem zwar das theoretische Rüstzeug vermitteln, es empfiehlt sich aber dringend, vor dem Angehen des Programmierpraktikums zusätzliche Erfahrungen mit Java zu sammeln, also während und nach Bearbeitung des Moduls 63611 intensiv mit Java zu programmieren.
Wie eine Vielzahl von Anfragen zeigt, fällt dies aber manchen Studierenden schwer, wenn sie völlig auf sich allein gestellt sind. Um dieses Problem anzugehen, bietet die Fachschaft Mathematik und Informatik (also die Studierendenvertretung) seit 2010 eine Reihe von zweitägigen Veranstaltungen zur Vorbereitung auf das Programmierpraktikum an.
Bei diesen „Java-Bootcamps“ wird in zwei Gruppen zu je maximal 6 Teilnehmer:innen ein Wochenende lang intensiv in Java programmiert, wobei wir uns an typischen Propra-Aufgaben orientieren. Zusätzlich werden grundlegende Kenntnisse in der effizienten Nutzung der Entwicklungsumgebung Eclipse vermittelt. Die Veranstaltung wird online mit Hilfe von Zoom durchgeführt. Außerdem gibt es optional einen zweistündigen Zusatztermin, der am Wochenende mit den Teilnehmer:innen festgelegt wird. Dort gibt es weitere praktische Tipps zum Propra und es werden ein paar typische Probleme erläutert.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Um an einem der Bootcamps teilzunehmen, solltet ihr die die wesentlichen Grundlagen aus dem Kurs 63611 beherrschen. Wir können beim Bootcamp keine trivialen Java-Basics erklären, sondern setzen diese voraus!
Darüber hinaus müssen, um am Bootcamp teilnehmen zu können, folgende Voraussetzungen zwingend erfüllt sein:
- einigermaßen leistungsfähiger Rechner
- stabile und nicht zu langsame Internetverbindung
- Headset (Laptop-Mikrofon/Laptop-Lautsprecher ist NICHT ausreichend!)
- Webcam oder Laptop-Kamera
- einigermaßen ruhige Arbeitsumgebung für das Wochenende
- Bereitschaft, den Zoom-Client zu installieren (Zoom im Browser reicht nicht)
- Bereitschaft, den Rechner bzw. das dort laufende Eclipse per Zoom für deine Gruppe zum kollaborativen Arbeiten freizugeben
- Souveräner Umgang mit der Tastatur und den grundlegenden Funktionen des Rechners (Copy & Paste, Auffinden von Dateien usw.)
Falls ihr bereits ernsthafte Erfahrung mit eigenständigem Programmieren in Java habt, ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass ihr euch beim Bootcamp unterfordert fühlst, weil ihr dann eigentlich nicht zur Zielgruppe gehört. Ihr kannst natürlich gerne trotzdem teilnehmen, solltet aber einplanen, dass sich der Anspruch der Veranstaltung an der eigentlichen Zielgruppe orientiert.





